100 Jahre Ende Erster Weltkrieg

Hundert Jahre liegt das Ende des Ersten Weltkriegs nun zurück. Dieser unerbittliche Krieg wird für ewig in Erinnerung bleiben. Heute feiern wir den 1918 unterzeichneten Frieden, der unantastbar, aber nie selbstverständlich ist. Wir würdigen aber auch die wieder gewonnene Freundschaft zwischen den europäischen Ländern und insbesondere die Versöhnung zwischen Deutschland und Frankreich.

Obwohl es heute keine lebenden Zeitzeugen mehr gibt, weckt dieser beispiellose Krieg weiterhin großes Interesse in der Öffentlichkeit wie bei Forschern und Künstlern. Auch das Institut français Deutschland begeht dieses Gedenkjahr mit einer Reihe von Veranstaltungen in ganz Deutschland. Im Mittelpunkt stehen zeitgenössische Künstler, die mit ihrem in die Zukunft gerichteten Blick der Frage nachgehen: Wie lässt sich das Unerklärbare erklären? Wie lässt sich die Zukunft gestalten, ohne die Vergangenheit zu vergessen?

Literatur:

  • Konferenzreihe Guillaume Apollinaire et l'Allemagne : de la belle aube au triste soirvon Laurence Campa
  • Apollo 18 : Konzeption und Veröffentlichung eines Werkes mit Texten zeitgenössischer deutscher und französischer Autoren als zweiter Band des Sammelwerkes „Avant-garde perdue/ Verlorene Avant-Garde“, das zum 100-jährigen Gedenken an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914 erschienen war.

Konferenz:

  • Konferenzreihe „Frieden wiederherstellen“ von Jean-Michel Guieu
  • Tagung "Das Ende des Ersten Weltkriegs zwischen Erinnerung und aktueller Herausforderung" inBerlin

Kino und Digital:

  • Filmzyklus "Die Erste Weltkrieg im Kino" in Partnerschaft mit lokalen Kinobetreibern sowie Konferenzen und Begegnungen in Anwesenheit der Regisseure und insbesondere mit Studierenden.
  • Open-Lab the Brain 4 Künstlerresidenz „Gärten des Friedens“, im Zusammenarbeit mit den Französische Filmtage Tübingen-Stuttgart

Internationales Treffen:

  • 100 Botschafter für den Frieden, 100 Jugendlichen orientiert an der Zukunft
  • Winning peace, Tagung "Das Ende des ersten Weltkriegs zwischen Erinnerung und aktueller Herausforderung"

Lautarchiv:

  • Même morts nous chantons, eine 20-minütige, elektroakustische live Performance von Marie Guérin und die Verbreitung dieser Werke über einfach zugängliche Audiosysteme, die auf jedem Gerät abgespielt werden können (10-minütige Ausschnitt der Performance).

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